Skonto wirkt auf den ersten Blick wie ein kleiner Preisnachlass: zwei Prozent hier, drei Prozent dort. Rechnest du den Abzug aber auf ein Jahr hoch, entpuppt er sich oft als eine der rentabelsten Geldanlagen, die dein Unternehmen hat. Wer eine Rechnung mit „2 Prozent bei Zahlung binnen 10 Tagen, netto 30 Tage“ erst am 30. Tag begleicht, verzichtet auf eine Rendite von rund 36 Prozent pro Jahr.
Trotzdem lassen viele Betriebe den Abzug liegen, weil die Freigabe zu lange dauert, die Liquidität knapp ist oder schlicht niemand nachrechnet. Auf der anderen Seite gewähren Lieferanten Nachlässe, die sie teurer zu stehen kommen als ein Bankkredit. Beide Fehler kosten Geld, und beide lassen sich mit einer einfachen Rechnung vermeiden.
In diesem Beitrag erfährst du, wie du Skonto korrekt berechnest, wie du den effektiven Jahreszins ermittelst, wann sich sogar ein Kontokorrentkredit für den Abzug lohnt und was du bei Umsatzsteuer und Fristen beachten musst. Am Ende steht eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für deinen Einkauf.
Was ist Skonto?
Skonto ist ein prozentualer Preisnachlass, den ein Lieferant gewährt, wenn du eine Rechnung innerhalb einer kurzen Frist bezahlst. Typisch sind ein bis drei Prozent bei Zahlung binnen sieben bis 14 Tagen, sonst ist der volle Betrag zum Zahlungsziel fällig. Einen gesetzlichen Anspruch darauf gibt es nicht, er muss vereinbart sein.
Wichtig ist die Abgrenzung zum Rabatt. Ein Rabatt mindert den Preis unabhängig vom Zahlungszeitpunkt, etwa für Mengen oder Stammkunden. Skonto dagegen belohnt ausschließlich die schnelle Zahlung. Wirtschaftlich ist er deshalb der Preis, den der Lieferant dafür bezahlt, früher an sein Geld zu kommen, und der Preis, den du für einen Lieferantenkredit zahlst, wenn du den Abzug verstreichen lässt.
Damit ist Skonto ein Baustein deines Working Capitals. Wie Forderungen, Verbindlichkeiten und Lagerbestände zusammenspielen und wo gebundenes Kapital steckt, erklärt unser Beitrag zum Working Capital Management für CFOs.

Skonto berechnen: Formel und Beispiel
Für die Berechnung brauchst du drei Angaben aus der Rechnung: den Rechnungsbetrag, den Skontosatz und die Skontofrist. Die Formel ist einfach. Der Skontobetrag ergibt sich aus Rechnungsbetrag mal Skontosatz geteilt durch 100, der Zahlbetrag aus Rechnungsbetrag minus Skontobetrag.
Skontobetrag und Zahlbetrag im Beispiel
Angenommen, du erhältst eine Rechnung über 10.000 Euro netto zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer, also 11.900 Euro brutto. Die Bedingung lautet: 2 Prozent Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen, ansonsten 30 Tage netto.
- Skontobetrag: 11.900 Euro mal 2 Prozent ergibt 238 Euro.
- Zahlbetrag: 11.900 Euro minus 238 Euro ergibt 11.662 Euro.
- Netto-Anteil des Abzugs: 238 Euro geteilt durch 1,19 ergibt 200 Euro.
- Steueranteil des Abzugs: Die restlichen 38 Euro entfallen auf die Umsatzsteuer.
Üblich ist, den Skontosatz auf den Bruttobetrag anzuwenden. Rechnest du stattdessen nur vom Nettobetrag, landest du beim gleichen Nettoeffekt, musst aber die Steuer separat korrigieren. Halte dich am besten an die Formulierung in der Rechnung, damit es bei der Abstimmung mit dem Lieferanten keine Differenzen gibt.
Skonto und Umsatzsteuer richtig behandeln
Nimmst du Skonto in Anspruch, sinkt das Entgelt. Nach Paragraf 17 des Umsatzsteuergesetzes muss der Lieferant deshalb seine Umsatzsteuer und du deine Vorsteuer berichtigen. Im Beispiel reduziert sich deine Vorsteuer von 1.900 auf 1.862 Euro. Eine neue Rechnung braucht es dafür nicht.
Laut BMF-Schreiben vom 3. August 2004 genügt auf der Rechnung ein Hinweis wie „2 Prozent Skonto bei Zahlung bis …“, den Skontobetrag musst du nicht in Euro ausweisen. Die Berichtigung erfolgt in dem Voranmeldungszeitraum, in dem der Abzug tatsächlich genutzt wird. Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung.
Wann sich Skonto lohnt: der effektive Jahreszins
Die entscheidende Frage lautet nicht, wie viel du sparst, sondern wie teuer es ist, den Abzug verfallen zu lassen. Dafür rechnest du den Skontosatz in einen effektiven Jahreszins um. Denn wer bis zum Zahlungsziel wartet, nimmt beim Lieferanten faktisch einen Kredit auf, und zwar nur für die Tage zwischen Skontofrist und Zahlungsziel.
Die gängige Formel lautet: Skontosatz geteilt durch (100 minus Skontosatz), multipliziert mit 360, geteilt durch (Zahlungsziel minus Skontofrist). Im Beispiel ergibt das 2 geteilt durch 98, mal 360, geteilt durch 20. Das Ergebnis liegt bei rund 36,7 Prozent pro Jahr. Die vereinfachte Faustformel ohne Korrektur im Nenner kommt auf 36 Prozent.
Rechnest du mit Zinseszins, weil du das Spiel über das Jahr viele Male wiederholst, steigt der Wert sogar auf rund 44,6 Prozent. Für Entscheidungen im Alltag reicht die einfache Formel, sie zeigt die Größenordnung zuverlässig.
Typische Skonto-Konditionen im Vergleich
- 2 Prozent, 10 Tage, 30 Tage netto: rund 36,7 Prozent effektiver Jahreszins.
- 3 Prozent, 14 Tage, 60 Tage netto: rund 24,2 Prozent.
- 1 Prozent, 8 Tage, 30 Tage netto: rund 16,5 Prozent.
- 2 Prozent, 10 Tage, 60 Tage netto: rund 14,7 Prozent.
Die Liste zeigt eine wichtige Regel: Je kürzer der Abstand zwischen Skontofrist und Zahlungsziel, desto teurer ist der Verzicht. Ein Prozent klingt nach wenig, kann aber immer noch mehr kosten als viele Bankfinanzierungen.
Ein Praxisbeispiel macht den Effekt greifbar. Ein mittelständischer Händler mit einem Einkaufsvolumen von zehn Millionen Euro pro Jahr, das zur Hälfte mit 2 Prozent Nachlass angeboten wird, kann theoretisch bis zu 100.000 Euro sparen. Verpasst die Buchhaltung jede dritte Frist, bleiben mehr als 30.000 Euro liegen. Das entspricht oft dem Gewinn aus mehreren Hunderttausend Euro zusätzlichem Umsatz.
Lohnt sich ein Kontokorrentkredit für den Skontoabzug?
Fehlt dir zum Ende der Skontofrist das Geld, kannst du den Abzug über den Kontokorrentrahmen finanzieren. Das rechnet sich, solange der Kreditzins unter dem effektiven Skontozins liegt. Nimm als Rechenbeispiel einen Kontokorrentzins von 10 Prozent an. Finanzierst du die 11.662 Euro für 20 Tage, zahlst du rund 65 Euro Zinsen und sparst 238 Euro Skonto.
Unterm Strich bleiben also etwa 173 Euro Vorteil, obwohl du dafür Fremdkapital einsetzt. Prüfe trotzdem deine tatsächlichen Konditionen bei der Hausbank, denn Überziehungen über den Rahmen hinaus sind spürbar teurer. Damit der Rahmen im entscheidenden Moment verfügbar ist, gehört Skonto fest in deine Liquiditätsplanung.
In 6 Schritten: So nutzt du Skonto systematisch
Einzelne Abzüge bringen wenig, wenn der Prozess dahinter nicht funktioniert. Den Unterschied machen klare Regeln und schnelle Freigaben. So gehst du vor:
- Konditionen erfassen: Hinterlege Skontosatz, Skontofrist und Zahlungsziel jedes Lieferanten in den Stammdaten deines ERP- oder Buchhaltungssystems.
- Effektiven Zins berechnen: Ermittle für jede Kondition den Jahreszins und lege eine Schwelle fest, etwa den eigenen Kreditzins plus Sicherheitsaufschlag.
- Rechnungseingang beschleunigen: Sorge dafür, dass Eingangsrechnungen sofort digital erfasst werden. Seit 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können, das verkürzt die Durchlaufzeit.
- Freigaben verkürzen: Definiere Wertgrenzen, bis zu denen eine Rechnung ohne Umlauf freigegeben wird, und eine Vertretungsregel für Urlaubszeiten.
- Zahlläufe takten: Plane mindestens zwei Zahlläufe pro Woche, damit keine Frist zwischen zwei Terminen verfällt.
- Ergebnis messen: Werte monatlich aus, wie viel Nachlass möglich war und wie viel du tatsächlich gezogen hast. Diese Skontoquote ist ein guter Indikator für die Qualität deiner Kreditorenbuchhaltung.
Achte bei der Fristberechnung darauf, was vereinbart ist. Maßgeblich kann das Rechnungsdatum, der Rechnungseingang oder der Zahlungseingang beim Lieferanten sein. Im Zweifel gilt: Rechtzeitig ist, was rechtzeitig auf dem Konto des Lieferanten eingeht, deshalb solltest du einen Puffer von ein bis zwei Bankarbeitstagen einplanen.

Skonto als Lieferant gewähren: Kosten und Nutzen
Die gleiche Rechnung gilt umgekehrt. Bietest du deinen Kunden 2 Prozent für Zahlung in 10 statt 30 Tagen, kaufst du dir Liquidität zu einem Jahreszins von gut 36 Prozent ein. Das ist teuer, sofern du nicht dringend Geld brauchst oder ein hohes Ausfallrisiko absichern willst.
Sinnvoll kann Skonto trotzdem sein. Er senkt die Außenstandsdauer, reduziert das Risiko von Forderungsausfällen und spart Mahnaufwand. Laut Creditreform zahlten Unternehmen in Deutschland im ersten Quartal 2026 im Schnitt 7,7 Tage nach dem vereinbarten Zahlungsziel, im Baugewerbe sogar 15 Tage. Ein Anreiz zur pünktlichen Zahlung kann sich in solchen Branchen auszahlen.
So kalkulierst du deine Skonto-Bedingungen
- Kapitalkosten vergleichen: Der effektive Skontozins sollte nicht weit über deinen eigenen Finanzierungskosten liegen.
- Preis einkalkulieren: Viele Lieferanten preisen den Abzug in den Listenpreis ein. Prüfe, ob deine Marge das trägt.
- Missbrauch begrenzen: Lege fest, wie du mit Kunden umgehst, die den Nachlass nach Fristablauf abziehen.
- Alternativen prüfen: Factoring oder klare Mahnprozesse können günstiger sein als ein dauerhaft hoher Nachlass.
Wenn deine Kunden trotz Skonto schleppend zahlen, liegt das Problem meist im Forderungsmanagement. Wie du Fristen kommunizierst, Mahnungen eskalierst und Verzugszinsen geltend machst, zeigt unser Beitrag Zahlungsziel durchsetzen.
Rechtliche Spielregeln für Skonto 2026
Skonto gibt es nur, wenn er vereinbart ist, etwa in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, im Angebot oder auf der Rechnung. Ziehst du ihn ohne Vereinbarung oder nach Fristablauf ab, bleibt ein offener Restbetrag, den der Lieferant nachfordern darf. Kleinere Differenzen führen in der Praxis häufig zu Mahnungen und unnötigem Abstimmungsaufwand.
Prüfe deine eigenen Einkaufsbedingungen genauso kritisch wie die deiner Lieferanten. Große Abnehmer schreiben häufig lange Zahlungsziele und hohe Nachlässe in ihre Bedingungen. Für kleinere Zulieferer kann das zur Liquiditätsfalle werden, weil sie entweder lange auf ihr Geld warten oder einen teuren Abzug akzeptieren müssen. Hier lohnt es sich, Konditionen aktiv nachzuverhandeln.
Zahlungsfristen und Verzugszinsen
Zwischen Unternehmen sind Zahlungsfristen von mehr als 60 Tagen nach Paragraf 271a BGB nur wirksam, wenn sie ausdrücklich vereinbart sind und den Gläubiger nicht grob unbillig benachteiligen. Bei Verzug fallen im Geschäftsverkehr Zinsen von neun Prozentpunkten über dem Basiszinssatz an, dazu eine Pauschale von 40 Euro.
Laut Deutscher Bundesbank liegt der Basiszinssatz seit dem 1. Juli 2026 bei 1,52 Prozent, zuvor betrug er 1,27 Prozent. Der Verzugszins im B2B-Geschäft beträgt damit aktuell 10,52 Prozent pro Jahr. Ein verfallener Abzug mit 36 Prozent Jahreszins ist also deutlich teurer als eine verspätete Zahlung, wobei Verzug zusätzlich deine Lieferantenbeziehung belastet.
Geplante EU-Regeln sind noch nicht beschlossen
Die EU-Kommission hat im September 2023 eine Zahlungsverzugsverordnung vorgeschlagen, die Zahlungsfristen im Geschäftsverkehr grundsätzlich auf 30 Tage begrenzen sollte. Das Europäische Parlament hat seine Position im April 2024 beschlossen, eine Einigung mit den Mitgliedstaaten steht nach Stand des Gesetzgebungsverfahrens noch aus. Es handelt sich also weiterhin um einen Entwurf, der sich noch ändern kann.
Für die Praxis bedeutet das: Dokumentiere vereinbarte Konditionen sauber, damit Einkauf, Buchhaltung und Lieferant mit denselben Zahlen arbeiten. Bei Rahmenverträgen gehören Satz, Frist und Bemessungsgrundlage in den Vertragstext, nicht nur in eine E-Mail. So vermeidest du Streit über die Frage, ob ein Abzug auf Fracht, Verpackung oder Anzahlungen anwendbar ist.
Typische Fehler beim Skontoabzug
Die meisten Verluste entstehen nicht durch falsche Formeln, sondern durch Routinefehler im Ablauf. Diese Punkte solltest du regelmäßig prüfen:
- Fristen verpassen: Rechnungen liegen tagelang in Postfächern oder warten auf eine Freigabe.
- Vorsteuer nicht korrigieren: Der Abzug wird gebucht, die Vorsteuer bleibt aber auf dem ursprünglichen Betrag stehen.
- Skonto auf Nebenkosten ziehen: Fracht, Pfand oder bereits rabattierte Positionen sind je nach Vereinbarung ausgenommen.
- Teilzahlungen falsch behandeln: Bei Teilbeträgen gilt der Nachlass meist nur für den fristgerecht bezahlten Anteil.
- Auf Kosten der Liquidität zahlen: Wer jeden Abzug zieht und dadurch Gehälter oder Steuern nicht mehr pünktlich zahlen kann, hat falsch priorisiert.
Ein weiterer Klassiker ist das Gießkannenprinzip. Nicht jeder Nachlass ist gleich wertvoll. Wenn das Geld knapp ist, ziehst du zuerst die Abzüge mit dem höchsten effektiven Jahreszins und lässt Konditionen mit langen Zahlungszielen notfalls verstreichen.
Hilfreich ist zudem ein Blick auf die Automatisierung. Moderne Buchhaltungssoftware liest Zahlungsbedingungen aus strukturierten E-Rechnungen aus, schlägt den optimalen Zahltag vor und warnt vor ablaufenden Fristen. Je weniger Handarbeit im Prozess steckt, desto seltener verfallen Abzüge, und desto besser planbar wird dein Mittelabfluss über den Monat.
Fazit: Skonto ist Finanzierung, kein Rabatt
Skonto ist mehr als ein kleiner Preisnachlass. Rechnest du ihn in einen Jahreszins um, liegt der Wert bei üblichen Konditionen schnell bei 15 bis über 35 Prozent. Damit schlägt der Abzug fast jede Geldanlage und in vielen Fällen auch die Kosten eines Kontokorrentkredits.
Für dich heißt das: Berechne für jede Lieferantenkondition den effektiven Zins, priorisiere die teuersten Abzüge und baue einen Rechnungsprozess, der Fristen sicher einhält. Als Lieferant solltest du Nachlässe bewusst kalkulieren und nur dort einsetzen, wo schnellere Zahlungen dir mehr bringen als der Nachlass kostet.
Häufige Fragen zu Skonto
Wie berechne ich Skonto?
Du multiplizierst den Rechnungsbetrag mit dem Skontosatz und teilst durch 100. Bei 11.900 Euro brutto und 2 Prozent Nachlass ergibt das 238 Euro, du zahlst also 11.662 Euro. Achte darauf, dass der Abzug Netto- und Steueranteil enthält, denn deine Vorsteuer verringert sich entsprechend um den anteiligen Betrag.
Wann lohnt sich Skonto?
Der Abzug lohnt sich fast immer, wenn der effektive Jahreszins höher ist als deine Finanzierungskosten. Bei 2 Prozent innerhalb von 10 Tagen und 30 Tagen Zahlungsziel liegt der Jahreszins bei rund 36,7 Prozent. Selbst ein Kontokorrentkredit ist meist günstiger, solange du dich innerhalb des vereinbarten Kreditrahmens bewegst.
Was passiert mit der Umsatzsteuer beim Skontoabzug?
Mit dem Abzug mindert sich das Entgelt. Der Lieferant muss seine Umsatzsteuer und du deine Vorsteuer nach Paragraf 17 Umsatzsteuergesetz berichtigen, und zwar in dem Zeitraum, in dem der Abzug genutzt wird. Eine neue Rechnung ist dafür nicht nötig. Lass dich bei Zweifelsfällen von deiner Steuerberatung unterstützen.
Wer bestimmt, ob Skonto gewährt wird?
Der Nachlass ist eine freiwillige Leistung des Lieferanten und muss vertraglich vereinbart sein, etwa in den Geschäftsbedingungen, im Angebot oder auf der Rechnung. Einen gesetzlichen Anspruch gibt es nicht. Ziehst du den Nachlass ohne Vereinbarung oder nach Ablauf der Frist ab, darf der Lieferant die Differenz nachfordern.
Warum ist Skonto für Lieferanten teuer?
Wer 2 Prozent Nachlass für eine Zahlung 20 Tage früher gewährt, finanziert sich zu einem Jahreszins von über 36 Prozent. Das liegt meist weit über Bankkrediten. Sinnvoll ist der Nachlass vor allem, wenn du Liquidität dringend brauchst, Forderungsausfälle senken willst oder den Abzug bereits in deine Preise eingerechnet hast.